70 Volksfeste in Leubnitz – Wer hat Erinnerungsstücke?

Am Wochenende 29.Juni bis 1.Juli 2018 wird in Leubnitz das 70. Volksfest gefeiert.
Zum Festwochenende soll es auch eine kleine Chronik bzw.Ausstellung geben. Wer hat noch Bilder, Dokumente, Erinnerungsstücke vor allem auch von den Anfängen in den 40er, 50er, 60er Jahren? Wer kennt kleine lustige Geschichten, Episoden aus  7 Jahrzehnten Leubnitzer Sport -und Volksfest.

 

Bitte melden bei Heiko Mergner (Tel.015120145229, email: heiko@leubnitzersv.de) oder

Sabrina Ehrhardt (Tel.01759813160 email: manuel_ehrhardt@web.de

Alle Erinnerungsstücke werden sorgfältig behandelt. Bitte meldet euch, auch wenn noch jemand mit helfen will.

Spielbericht LSV – SC Syrau 2

Spieltag vom 28.10.2017

Leubnitzer SV 1898 – SC Syrau 1919 II

Am vergangenen Samstag war es soweit, dass von den Leubnitzern lang ersehnte Heimspiel gegen die selbsternannten „Drachen“ aus Syrau. Nachdem man gegen Lok/VFC eine 2:1 Ausswärtsschlappe hinnehmen musste, wollte man dieses Wochenende unbedingt die drei Punkte in Leubnitz behalten.

Die Vorfreude, auf dieses Spiel, war der Heimelf von Beginn an anzumerken. Man begann schwungvoll, aggressiv in den Zweikämpfen und setzte die Syrauer frühzeitig unter Druck. Sichtlich überrascht von dem selbstbewussten Bewussten auftreten, wusste sich die Gästemannschaft zunächst nur mit kleineren Fouls zu helfen.

Jedoch konnten eben diese, den ersten Höhepunkt des Spiels in der 5′ Minute markieren. Die Leubnitzer Abwehr war für einen kurzen Moment unkonzentriert. Eine präziser Steilpass in den Lauf von J. Detloff reichte, um die gesamt Hintermannschaft auszuhebeln. Nur dem sehr gut aufgelegten J. Sengewald war es zu verdanken, dass der LSV nicht frühzeitig in Rückstand geriet. Ein starker Reflex unseres Keepers und der Ball konnte um den Pfosten gelenkt werden.

Ab diesem Moment wurde das Spiel zunehmend fahriger. Vorallem in der Konsequenz, den letzten Pass an den Mann zu bringen, lag es, dass es viele Ballverluste im Mittelfeld auf beiden Seiten gab. Aufgrund dieser Tatsache verwunderte es nicht, dass die nächste hochkarätige Chance, durch einen Standard entstand. In der 27′ Minute bekamen die Drachen einen Freistoß kurz vor dem Sechzehner des LSV’s. Dieser wurde hart und platziert Richtung Winkel geschossen, doch wieder war J. Sengewald zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Die nächste Chance lies diesmal nicht lange auf sich warten. In der 36′ Minute konnte die Heimmannschaft einen Freistoß an der Mittellinie in den gegnerischen Strafraum verlängern. T. Kunze konnten den Ball behaupten, schoss das  runde Leder allerdings aus elf Metern über die Querlatte. Quasi noch im selben Atemzug der nächste Aufreger. Ein scheinbar ungefährlicher Rückpass zum Syrauer Keeper war die nächste Großchance für den LSV. Der Torhüter legte sich den Ball zu weit vor und spielte ihn direkt in die Füße des heranstürmenden P. Birkner’s. Wahrscheinlich überrascht von dieser Situation, konnte dieser jedoch dieses Geschenk nicht gewinnbringend nutzen, sodass man letztendlich mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste endete. Zerfahren und mit vielen Fehler im Spielaufbau. Somit konnte sich keine der beiden Mannschaften anfangs einen Vorteil verschaffen. Für die erste nennenswerte Aktion sorgten wieder die Gäste. Die Abwehr der Heimmannschaft war zu weit aufgerückt, wodurch ein Pass in die Spitze zu J. Detloff reichte, damit dieser ganz alleine auf weiter Flur auf das Tor des LSV’s zu rennen konnte. Wie es im Fußball jedoch manchmal so ist, sind die Chancen, wo man viel Zeit zum überlegen hat, mitunter die Schwersten. Detloff zögerte zu lange vor dem Tor, weshalb der herangeeilte S. Haller den Ball in einem fairen Zweikampf klären konnte. Man sollte davon ausgehen, dass die Leubnitzer Abwehr daraus gelernt hat, nachdem sie zweimal so überrumpelt wurde. Jedoch passierte in der 68′ Minute das scheinbar Unausweichliche. Wieder ein präziser Pass hinter die Abwehrreihe und erneut war ein gegnerischer Stürmer auf dem Weg zum Tor der Heimmannschaft. Dieser wollte sich den Ball am herausgeeilten J. Sengewald vorbeilegen. Unser Keeper traf ihn dabei allerdings am Fuß und brachte ihn zu Fall. Glasklare Entscheidung. Elfmeter für die Gastmannschaft. J. Detloff nahm sich den Ball und schoss ihn trocken in das rechte untere Eck. J. Sengewald ahnte zwar die Ecke, der Strafstoß war allerdings zu hart und platziert getreten, wodurch die Gäste mit 0:1 in Führung gingen.

Unsere Heimelf steckte jedoch nicht auf und lies die Köpfe nicht hängen. Direkt nach Wiederanpfiff, schien man zusätzlich motiviert zu sein. In der 70′ Minute des Spiels kombinierte man sich gut nach vorne,wo M. Bluhm den Ball im gegnerischen Strafraum bekam. Dieser wurde von hinten umgerempelt. Strittige Szene, allerdings blieb der Schiedsrichter seiner sehr kleinlichen Linie Treu und nun gab es, unter lauten Protesten der Gastmannschaft, einen Elfmeter für den LSV. J. Streit nahm sich den Ball und legte sich ihn zurecht. Er lief an, schaute hoch und verlud den gegnerischen Keeper. Somit konnte man zum 1:1 ausgleichen.

Ab diesen Zeitpunkt, wollte keine der beiden Mannschaften zu viel riskieren. Man konzentrierte sich hauptsächlich auf die Defensivarbeit und wollte keine gegnerischen Chancen mehr zulassen. Dies gelang auch, sodass die letzte viertel Stunde eher einem schlechten Krimi, als einem Derby, glich. Den letzten Höhepunkt konnte unsere Heimelf markieren. Der Ball wurde zu T. Kunze durchgesteckt, welcher aus der Drehung heraus aus kurzer Distanz abzog und dabei den vor sich stehenden gegnerischen Keeper anschoss.

Und dann war Schluss. Pünktlich beendete der Schiedsrichter dieses Spiel. Am Ende bleibt zu sagen, dass die Punkteteilung gerechtfertigt ist und beide Mannschaften damit leben können. Vorausblickend auf das Spiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Ranch Plauen, sollte man mit genau der gleichen kämpferischen Einstellung ins Spiel gehen, sich Chancen erarbeiten und vor dem Tor noch mehr einen kühlen Kopf bewahren, dann sollte es auch mit dem Siegen wieder klappen.